Peter Schmidt

Peter Schmidt


Vita:
Peter Schmidt – geb. 1944 im münsterländischen Gescher; Studium der Philosophie (Schwerpunkt psychologische Grundlagentheorie) und Literaturwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum; freier Schriftsteller seit 1977. Der Autor arbeit seit vielen Jahren an neuen Konzepten zur Theorie der Emotionalen Intelligenz und ihrer praktischen Umsetzung. 1994 Literaturpreis Ruhr für das bisherige Gesamtwerk (Belletristik).

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Veröffentlichungen:

Peter Schmidt - Mythos Emotionale Intelligenz

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Emotionale Intelligenz ist seit Daniel Goleman zum geflügelten Begriff geworden. Definierte Goleman noch, dabei handele es sich um „die Fähigkeit, unsere eigenen Ge­fühle und die anderer zu erkennen, uns selbst zu motivieren und gut mit Emotionen in uns selbst und in unseren Beziehungen umzugehen“, so wurde schon bald klar, daß eine so vage Defi­nition weniger nützt, als in die Irre führt. Denn was heißt es ei­gentlich, „gut“ mit Emotionen umzugehen?

Dem schönen Schein Emotionaler Intelligenz könnte man ange­sichts unserer gesellschaftlichen Verhältnisse durchaus die harten Fak­ten realer emotionaler Desorientiertheit entgegensetzen.

Denn neue Analysen zeigen, daß das autoritäre Verhalten des wertobjektivistischen Despoten, die Vorurteile des Selbstmör­ders, die Resignation des Verzweifelten, die emotionale Desori­en­tiert­heit des Nihilisten ohne falsch verstandene Gefühle kaum denkbar wären.

Neurobiologie, Psychologie und Philosophie haben gleicherma­ßen darin versagt, uns zu erklären, was genau Gefühle sind und in welchem Verhältnis sie zu unseren Werterfahrungen und Sinnvorstellungen stehen. Deshalb leben viele Menschen in ei­nem Zustand permanenter Desorientiertheit. Ihre Motive und Wertvorstellungen sind über weite Strecken Selbsttäuschungen.

Der Philosoph Peter Schmidt  vollzieht mit „Mythos Emotionale Intelligenz“ die längst fällige koper­nikanische Wende unseres Selbstverständnisses – und liefert die fehlenden Ergänzungen und Korrekturen zum populären Begriff der Emotio­nalen Intelligenz

    * gesellschaftlich
    * psychologisch
    * philosophisch und wissenschaftstheoretisch
    * neurophysiologisch

264 Seiten
ISBN 978-3-942408-30-1

Der Autor über sein neues Buch:

„Dass Analysen, die hauptsächlich das schon bekannte Material menschlicher Erfahrungen durchleuchten und eigentlich jedem zugänglich sein sollten, zu neuen, überraschenden Folgerungen für unser Leben führen, ist wohl nicht das, was Otto Normaldenker gegenwärtig (nach so vielen ineffektiven Halbwahrheiten) von der Psychologie und Philosophie erwarten würde. Zu diskreditiert ist das klassische analytische Denken im Gegensatz zu den experimentell orientierten Wissenschaften  – zu sehr tritt es bei wesentlichen Lebensfragen vermeintlich auf der Stelle –, wenn es sich nicht mit Quantenfluktuationen, dem Urknall oder doch wenigstens dem Wert der aus der Weltraumfahrt stammenden Teflon­beschichtung befasst.

Und doch sind Antworten auf Fragen wie: ‚Was ist Fühlen?’, ‚Was hat Fühlen mit unseren Sinn- und Wertvorstellungen zu tun?’ entscheidend für unser Leiden und Glück – und sogar für den lebensrettenden Hinweis, ob wir uns tatsächlich im Krisenfall das Leben nehmen.

Es reicht offensichtlich nicht aus, nur sein Feld zu bestellen. Emotionale Desorien­tiert­heit, emotionales Irrläufertum, konterkarieren nur allzu oft das Bemühen, ein Minimum an Frieden mit sich selbst und anderen zu stiften. Der Rolls Royce, die Villa, das opulente Bankkonto, beruflicher Status oder unser zum gesellschaft­lichen Vogelschwarm-Reflex verklärter Umgang mit dem Sex sind eben noch längst kein Garant für seelische Ausgeglichenheit und ein gelungenes Leben.

Nicht genug über unser Fühlen zu wissen – das scheint nun viel besser belegt zu sein als früher  –, hindert uns daran, uns in Richtung auf mehr positive Erfahrung zu justieren. Und  umgekehrt könnte ausreichendes Wissen uns im Ernstfall sogar vor dem Suizid bewahren. Vor  allem aber kann es in unseren allgegenwärtigen kleinen und großen Lebens­katas­trophen ein verblüffend wirksamer Schlüssel zu weniger Leiden sein.“

INFOS ZUM BUCH:
ISBN 978-3-942408-30-1

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